Mein Leben mit Dialyse: Alltag, Beruf & Reisen trotz Nierenversagen
Der Start in einen neuen Lebensabschnitt
Am 1. September 2014 begann mein Weg an der Dialyse. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass mich diese lebenserhaltende Therapie über viele Jahre begleiten würde – insgesamt wurden es 8,5 Jahre Dialyse.
Die Umstellung war anfangs eine enorme Herausforderung. Dreimal in der Woche für jeweils viereinhalb Stunden an die Maschine angeschlossen zu sein, verändert das gesamte Leben von Grund auf. Doch Aufgeben war für mich keine Option. Ich fasste den festen Entschluss, mir meine Lebensqualität nicht nehmen zu lassen.
Alltag, Beruf und Reisen trotz Dialyse
Ich hatte meinen Alltag danach gut im Griff und organisierte mein Leben rund um die Behandlungszeiten. Trotz der schweren Erkrankung ging ich weiterhin meiner Arbeit nach und blieb aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligt.
Sogar das Reisen wollte ich nicht aufgeben. Durch eine exzellente Organisation und die Absprache mit Gast-Dialysezentren war selbst Urlaub im Ausland möglich. Diese Reisen gaben mir unglaublich viel Kraft und das Gefühl von Normalität und Freiheit zurück.
Ein starkes Fundament: Liebe und Unterstützung
All das wäre jedoch niemals ohne die Unterstützung der Menschen an meiner Seite möglich gewesen. Mein Lebenspartner hat mich in all diesen Jahren in allen Belangen großartig unterstützt – sei es im Haushalt, bei Fahrten oder einfach als seelischer Rückhalt in schweren Momenten.
Aber auch meine Eltern standen mir immer fest zur Seite und halfen, wo sie nur konnten. Dieses starke Netzwerk aus Familie und Partnerschaft war mein wichtigstes Fundament, um die 8,5 Jahre mit Zuversicht durchzustehen.
